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	<title>kapslog &#187; Erklärend</title>
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	<description>umschalten und kapieren</description>
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		<title>Rechnen mit Wolfram Alpha &#8211; Die Syntax</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Aug 2010 13:22:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>m</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>Wie ich vor einiger Zeit schon einmal beschrieben habe, kann man sowohl mit Wolfram Alpha als auch mit Google viele Berechnungen schnell im Browser durchführen. Gerade Wolfram Alpha ersetzt dabei nicht nur den Windows Rechner sondern kann auch mathematische Aufgaben &#8230; <a href="http://www.kapslog.de/wissen/2010/syntax-rechnen-mit-wolfram-alpha/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p><p>Dies ist der RSS-Feed von kapslog.de. Link zum ursprünglichen Beitrag: <a href="http://www.kapslog.de/wissen/2010/syntax-rechnen-mit-wolfram-alpha/">Rechnen mit Wolfram Alpha &#8211; Die Syntax</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie ich vor einiger Zeit <a title="Google und Wolfram Alpha zum Rechnen" href="http://www.kapslog.de/wissen/2009/wolfram-alpha-vs-google-als-rechner-hausaufgabenhilfe/" target="_blank">schon einmal beschrieben</a> habe, kann man sowohl mit Wolfram Alpha als auch mit Google viele <strong>Berechnungen schnell im Browser</strong> durchführen. Gerade Wolfram Alpha ersetzt dabei nicht nur den Windows Rechner sondern kann auch mathematische Aufgaben übernehmen, die sonst grafischen Taschenrechnern und Computeralgebrasystemen vorbehalten sind – und das für den Privatgebrauch kostenlos (wenn man nicht gerade mit dem IPhone unterwegs ist, für das gibt &#8216;s natürlich eine <a title="Offizielle IPhone App für Wolfram Alpha" href="http://products.wolframalpha.com/iphone/" target="_blank">App</a>, aber nicht umsonst <img src='http://www.kapslog.de/wissen/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  ). Eine Besonderheit von Wolfram Alpha ist dabei noch, dass es zusätzlich zur Lösung noch eine größere Menge an Zusatzinformationen und oft sogar einen Lösungsweg angibt. Während Wolfram Alpha bei einfacheren Aufgaben noch <a title="Einfaches Integral" href="http://www.wolframalpha.com/input/?i=Integrate+x^2/2+from+2+to+3" target="_blank">recht gut errät</a>, was der Benutzer eigentlich wollte, kommt es bei komplexeren Aufgaben aber gelegentlich zu Kommunikationsproblemen.</p>
<p>Deshalb habe ich hier ein paar Beispiele zusammengestellt, die (auf Deutsch) erklären, wie man bestimmte Aufgabentypen mit Wolfram Alpha bequem lösen kann:</p>
<p><strong>Vorsicht: Wolfram Alpha ist grundsätzlich Englisch. Statt des Kommas muss als Dezimaltrennzeichen immer ein Punkt verwendet werden!</strong></p>
<h4>Grundrechenarten, Trigonometrie, Wurzeln und Potenzen</h4>
<p>Als Symbole für die Grundrechenarten können einfach + , &#8211; , *  und / verwendet verwendet werden. Potenzen lassen sich in der Form e^x eingeben, Quadratwurzeln als sqrt(144) schreiben. Trigonometrische Funktionen heißen wenig überraschend sin(x), cos(x) , arcsin u.s.w., wobei Eingaben in Grad auch mit dem Grad-Zeichen gekennzeichnet werden sollten (links oben auf jeder normalen Tastatur). Wie bei den meisten Rechnern empfiehlt es sich auch hier, lieber ein paar Klammern zu viel als eine zu wenig zu setzen. Normalerweise zeigt Wolfram alpha auch noch einmal sauber dargestellt an, wie es die Eingabe interpretiert hat.</p>
<p>Dazu braucht jetzt niemand ein Beispiel, oder? (Ich höre niemanden &#8230;)</p>
<p>Nachtrag: mathematisches <strong>Runden</strong> (im Zweifel zur nächsten Geraden Zahl) geht mir „round(x)“, Abrunden funktioniert mit „floor(x)“ und Aufrunden mit „ceil(x)“. Und für das Rechnen mit komplexen Zahlen ist eventuell auch noch das <strong>komplex konjugierte</strong> einer Zahl nützlich, man erhält es mit „conjugate(2+2i)“. Auch mit Summen kann Wolfram Alpha selbstverständlich rechnen, unter anderem funktioniert folgende Darstellung: „<a title="Summenberechnung in Wolfram Alpha" href="http://www.wolframalpha.com/input/?i=sum+2^-j,+j%3D1+to+infinity" target="_blank">sum 2^-j, j=1 to infinity</a>“.</p>
<p>Und falls jemand einen Binomialkoeffizienten berechnet haben  möchte: 6 über 3 lässt sich sinnigerweise mit „<a title="&quot;6 über 3&quot; in Wolfram Alpha" href="http://www.wolframalpha.com/input/?i=binomial(6,3)" target="_blank">binomial(6,3)</a>“ berechnen.</p>
<h4>Lösen von Gleichungen, Ungleichungen und Gleichungssystemen</h4>
<p>Zum Auflösen einer Gleichung nach einer Unbekannten schreibt man am einfachsten &#8220;solve&#8221; gefolgt von der Gleichung und hängt hinten an die Gleichung noch mit „for“ an, nach welcher Variable aufgelöst werden soll (z.B. „<a href="http://www.wolframalpha.com/input/?i=solve+a^2%2B4ab%2Bb^2%3D1+for+a" target="_blank">solve a^2+4ab+b^2=1 for a</a>“). Das Lösen von Ungleichungen funktioniert entsprechend, wobei zweidimensionale Ungleichungen sogar gelegentlich recht ansprechende Schaubilder produzieren.</p>
<p>Zum Lösen von Gleichungssystemen können die Gleichungen mit Kommata getrennt hintereinander geschrieben werden: „<a href="http://www.wolframalpha.com/input/?i=solve+W%3dm*c^2,m%3dM/sqrt(1-v^2/c^2)+for+M&amp;incParTime=true" target="_blank">solve W=m*c^2,m=M/sqrt(1-v^2/c^2) for M</a>“</p>
<h4>Plotten von Funktionen</h4>
<p>Um die Schaubilder von einer oder mehreren Funktionen zu erhalten scheibt man „plot“, dann die Funktionen (gegebenenfalls durch ein Komma getrennt) und falls gewünscht noch eine Begrenzung des Zeichenbereichs: &#8220;<a href="http://www.wolframalpha.com/input/?i=plot+x^2,sin(5x^2)*x^2,x%3D0..3,y%3D0..5" target="_blank">plot x^2,sin(5x^2)*x^2,x=0..3,y=0..5</a>&#8220;.</p>
<h4>Konstanten und Einheiten</h4>
<p>Die elementaren mathematischen Konstanten werden normalerweise erkannt, wenn man einfach nur <a title="-e^(i pi)" href="http://www.wolframalpha.com/input/?i=-e^(i+pi)" target="_blank">e, i (imaginäre Zahl) oder pi schreibt</a>. Mit komplexen Zahlen rechnet Wolfram Alpha im Übrigen anstandslos. Für Unendlich schreibt man einfach „infinity“. Physikalische Konstanten lassen sich in der Regel mit zwei Worten beschreiben. Die Elementarladung etwa lässt sich mit „elementary charge“ oder auch „charge electron“ abfragen. Massen lassen sich entsprechend mit „mass proton“ oder <a title="mass CO2 / mass H2O" href="http://www.wolframalpha.com/input/?i=mass+co2+/+mass+h2o" target="_blank">Ähnlichem</a> abfragen.</p>
<p>Bei Einheiten gilt im Zweifelsfall: Wenn die Abkürzung nicht erkannt wird, einfach die <a title="1 ampere hour/1 coulomb" href="http://www.wolframalpha.com/input/?i=1+ampere+hour/1+coulomb" target="_blank">volle Bezeichnung verwenden</a>.</p>
<h4>Grenzwertbetrachtung</h4>
<p>Den Grenzwert einer Funktion (Limes) erhält man am einfachsten mit der Form „<a href="http://www.wolframalpha.com/input/?i=lim+e^-x+as+x-%3Einfinity" target="_blank">lim e^-x as x-&gt;infinity</a>“. Einseitige Grenzwerte lassen sich durch ein angehängtes + oder &#8211; <a title="lim 1/x as x-&gt;0+" href="http://www.wolframalpha.com/input/?i=lim+1/x+as+x-%3E0%2B" target="_blank">kennzeichnen</a> (auch wenn Wolfram Alpha trotzdem noch auf das &#8220;limit from opposite direction&#8221; hinweist).</p>
<h4>Integrale und Ableitungen</h4>
<p>Natürlich beherrscht Wolfram Alpha auch Differentialrechnung. Einfache Ableitungen funktionieren mit „derivative x^2“. Mehrfache Ableitungen funktionieren zum Beispiel mit „<a href="http://www.wolframalpha.com/input/?i=4th+derivative+x^5" target="_blank">4th derivative x^5</a>“, aber auch die Schreibweise „d^4(x^5)/dx^4“ ist zulässig.</p>
<p>Stammfunktionen (das heißt unbestimmte Integrale) lassen sich folgendermaßen berechnen: „integrate e^(ax) dx“. Bei bestimmten Integralen wird noch „from“ und „to“ angehängt: „<a href="http://www.wolframalpha.com/input/?i=integrate+e^(ax)+dx+from+0+to+a" target="_blank">integrate e^(ax) dx from 0 to a</a>“.</p>
<p>Selbst die Lösung Differenzialgleichungen lässt sich berechnen, aber ich schaffe es im Moment nur durch die Eingabe der „nackten“ Gleichung „<a href="http://www.wolframalpha.com/input/?i=1/(R*C)%3D-d(f(t))/dt/f(t)" target="_blank">1/(R*C)=-d(f(t))/dt/f(t)</a>“.</p>
<h4>Vektoren und Matrizen</h4>
<p>Vektoren werden in Wolfram Alpha mit geschweiften Klammern geschrieben, wobei die einzelnen Komponenten durch Kommata getrennt werden. Das Kreuzprodukt wird durch „*“ dargestellt, für das Skalarprodukt schreibt man die beiden Vektoren einfach direkt hintereinander. Die Länge eines Vektors erhält man beispielsweise mit „norm({1,1,0})“.</p>
<p>Matrizen werden grundsätzlich aus ihren Zeilenvektoren, die wiederum von Kommata getrennt in geschweifte Klammern geschrieben werden, zusammen gesetzt. Eine transponierte Matrix erhält man in Wolfram Alpha mit „transpose()“. Das Ganze sieht dann beispielsweise so aus: „<a title="Beispiel für Matrixoperationen in Wolfram Alpha" href="http://www.wolframalpha.com/input/?i={{0,1},{1,0}}*transpose{{x,y}}%3Dtranspose{{1,2}}" target="_blank">{{0,1},{1,0}}*transpose{{x,y}}=transpose{{1,2}}</a>“.</p>
<h4>Weiteres</h4>
<p>Da sich Wolfram Alpha weniger um strenge Syntax als um eine intuitive Interpretation bemüht, hilft im Zweifelsfall manchmal auch ein wenig ausprobieren. Oft bringt auch schon die Eingabe einer Formel/Gleichung o.ä. ohne weitere Anweisungen das Ergebnis.</p>
<p>Auch ein Blick auf die <a title="Offizielle Beispiele für die Verwendung von Wolfram Alpha" href="http://www.wolframalpha.com/examples/" target="_blank">offiziellen Beispiele</a> für die Verwendung von Wolfram Alpha (nicht nur für mathematische Anwendungen) ist oft hilfreich.</p>
<p>Dies ist der RSS-Feed von kapslog.de. Link zum ursprünglichen Beitrag: <a href="http://www.kapslog.de/wissen/2010/syntax-rechnen-mit-wolfram-alpha/">Rechnen mit Wolfram Alpha &#8211; Die Syntax</a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Viel Licht &#8211; wie wird das gemessen?</title>
		<link>http://www.kapslog.de/wissen/2010/groessen-einheiten-lichtmessung/</link>
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		<pubDate>Mon, 14 Jun 2010 06:25:58 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[<p>In meinem letzten Post zum Thema Licht habe ich mich mit dem Unterschied zwischen der fotometrischen Einheit Lumen und (radiometrischen) Einheit Watt beschäftigt. Neben dem in Lumen (lm) gemessenen Lichtstrom gibt es aber noch eine ganze Reihe weiterer fotometrischer Größen &#8230; <a href="http://www.kapslog.de/wissen/2010/groessen-einheiten-lichtmessung/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p><p>Dies ist der RSS-Feed von kapslog.de. Link zum ursprünglichen Beitrag: <a href="http://www.kapslog.de/wissen/2010/groessen-einheiten-lichtmessung/">Viel Licht &#8211; wie wird das gemessen?</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In meinem letzten Post zum Thema Licht habe ich mich mit dem <a title="Unterschied zwischen Lichtstrom und -leistung" href="http://www.kapslog.de/wissen/2010/licht-wahrnehmung-lumen-watt/" target="_blank">Unterschied zwischen der fotometrischen Einheit Lumen und (radiometrischen) Einheit Watt</a> beschäftigt. Neben dem in Lumen (lm) gemessenen Lichtstrom gibt es aber noch eine <strong>ganze Reihe weiterer fotometrischer Größen und Einheiten</strong>, die man braucht, um Licht in verschiedenen Situationen korrekt zu beschreiben. Sie alle hängen direkt mit der <a title="Was ist ein Lumen?" href="http://www.kapslog.de/wissen/2010/licht-wahrnehmung-lumen-watt/" target="_blank">Definition des Lumen</a> zusammen. Hier eine kompakte Übersicht:</p>
<h4>Lichtstärke (in Candela)</h4>
<p>Die Lichtstärke gibt an, wie viel <strong>Licht pro Richtung</strong> abgegeben wird. Damit lässt sich beispielsweise auch für Lichtquellen, die nicht in alle Richtungen gleichmäßig abstrahlen, für die verschiedenen Teile eines Strahles angeben, wie viel Licht in die jeweilige Richtung abgegeben wird. Die Lichtstärke entspricht physikalisch dem <strong>Lichtstrom pro </strong><a title="Beschreibung des Raumwinkels in der Wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Raumwinkel" target="_blank"><strong>Raumwinkeleinheit</strong></a> und wird dementsprechend in Lumen pro Steradiant angegeben (dies ist die Definition der SI-Einheit Candela kurz cd).</p>
<h4>Leuchtdichte (in Candela pro Quadratmeter)</h4>
<p>Als <strong>wie hell wir eine abstrahlende Fläche empfinden</strong> hängt davon ab, wie viel Licht in Richtung unserer Augen pro Fläche abgegeben wird. Das heißt wir müssen um dies zu messen die Lichtstärke durch die Fläche von der das Licht ausgeht teilen und erhalten damit die Leuchtdichte in Candela pro Quadratmeter (cd/m²).</p>
<h4>Spezifische Lichtausstrahlung und Beleuchtungsstärke (in Lux)</h4>
<p>Will man angeben <strong>wie viel Licht in einer bestimmten Umgebung auf Flächen bestimmter Größe einwirkt</strong>, das heißt wie hell es zum Beispiel in einem Raum insgesamt ist (dies wird als Beleuchtungsstärke bezeichnet), oder wie viel Licht entsprechend von einer Fläche in alle Richtungen abgestrahlt wird, so kann man dies in der Einheit Lux (kurz lx) tun. Ein Lux entspricht einem Lumen pro Quadratmeter (lm/m²).</p>
<h4>Weitere Informationen</h4>
<p>Mehr Informationen zu den einzelnen Größen und Einheiten findet sich großzügig verlinkt auf der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Fotometrie" target="_blank">Wikipediaseite zur Fotometrie</a> und mit anschaulichen Grafiken und Beispielwerten auch in <a title="Überblick über Größen der Fotometrie" href="http://ron.mur.at/WS/Lichttechnische%20Groe%DFen.pdf" target="_blank">dieser .pdf-Datei</a>.</p>
<p>Dies ist der RSS-Feed von kapslog.de. Link zum ursprünglichen Beitrag: <a href="http://www.kapslog.de/wissen/2010/groessen-einheiten-lichtmessung/">Viel Licht &#8211; wie wird das gemessen?</a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Die Erleuchtung – Licht messen und beschreiben</title>
		<link>http://www.kapslog.de/wissen/2010/licht/</link>
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		<pubDate>Mon, 15 Feb 2010 07:37:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>m</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>Licht spielt nicht nur im naturwissenschaftlichen Unterricht sondern auch im Alltag für uns eine wichtige Rolle (die meisten werden diesen Text mithilfe von Licht aufnehmen). Nachdem in der Schule selten wirklich übersichtlich dargestellt wird, was Helligkeit, Lichtstärke, Lichtstrom und diverse &#8230; <a href="http://www.kapslog.de/wissen/2010/licht/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p><p>Dies ist der RSS-Feed von kapslog.de. Link zum ursprünglichen Beitrag: <a href="http://www.kapslog.de/wissen/2010/licht/">Die Erleuchtung – Licht messen und beschreiben</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Licht spielt nicht nur im naturwissenschaftlichen Unterricht sondern auch im Alltag für uns eine wichtige Rolle (die meisten werden diesen Text mithilfe von Licht aufnehmen). Nachdem in der Schule selten wirklich übersichtlich dargestellt wird, was Helligkeit, Lichtstärke, Lichtstrom und diverse weitere Größen eigentlich sind und je nach Fach und Lehrer diese Größen auch nicht immer ganz korrekt verwendet werden, will ich mich in der nächsten Zeit unter anderem mit der Messung und Beschreibung von Licht beschäftigen.</p>
<p>Hier sind wie üblich die einzelnen Beiträge verlinkt:</p>
<ul>
<li><a title="Farben auf der Normfarbtafel (&quot;Schuhsohle&quot;)" href="http://www.kapslog.de/wissen/2010/farben-schuhsohle/" target="_blank">Wie setzen sich Farben aus Licht mehrerer Wellenlängen zusammen?</a></li>
<li><a title="Beschreibung des Lichtstroms (gemessen in Lumen)" href="http://www.kapslog.de/wissen/2010/licht-wahrnehmung-lumen-watt/" target="_blank">Wie misst man die Helligkeitsempfindung?</a></li>
<li><a title="Wie misst man Licht?" href="http://www.kapslog.de/wissen/2010/groessen-einheiten-lichtmessung/" target="_blank">Verschiedene Größen und Einheiten zur Messung von Licht</a></li>
</ul>
<p>Dies ist der RSS-Feed von kapslog.de. Link zum ursprünglichen Beitrag: <a href="http://www.kapslog.de/wissen/2010/licht/">Die Erleuchtung – Licht messen und beschreiben</a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Tipps zu Google-Rechner &#8211; Wie Google (nicht) rechnen kann</title>
		<link>http://www.kapslog.de/wissen/2009/google-rechner-tipps-fehler/</link>
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		<pubDate>Fri, 28 Aug 2009 11:52:56 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[<p>Nicht jeder Google-Benutzer weiß, dass sich im normalen Sucheingabefeld rechnen lässt. Im Wesentlichen identisch funktioniert das auch bei bing und Yahoo. Wolfram Alpha bringt sogar einige zusätzliche Möglichkeiten mit (hier ein Vergleich von Google und Wolfram Alpha). Die offizielle Google-Dokumentation dazu &#8230; <a href="http://www.kapslog.de/wissen/2009/google-rechner-tipps-fehler/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p><p>Dies ist der RSS-Feed von kapslog.de. Link zum ursprünglichen Beitrag: <a href="http://www.kapslog.de/wissen/2009/google-rechner-tipps-fehler/">Tipps zu Google-Rechner &#8211; Wie Google (nicht) rechnen kann</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nicht jeder Google-Benutzer weiß, dass sich <strong>im normalen Sucheingabefeld rechnen</strong> lässt. Im Wesentlichen identisch funktioniert das auch bei bing und Yahoo. Wolfram Alpha bringt sogar einige zusätzliche Möglichkeiten mit (hier ein <a title="Rechnen mit Wolfram Alpha und Google" href="http://www.kapslog.de/wissen/2009/wolfram-alpha-vs-google-als-rechner-hausaufgabenhilfe/" target="_blank">Vergleich von Google und Wolfram Alpha</a>).</p>
<p>Die offizielle <a title="Google Rechner-Dokumentation" href="http://www.google.com/intl/de/help/features.html#reference" target="_blank">Google-Dokumentation</a> dazu ist äußerst knapp. Wer wissen will, <strong>welche Rechenoperatoren</strong> Google zur Verfügung stellt kann beispielsweise <a title="Google Rechenoperatoren" href="http://www.googleguide.com/help/calculator.html" target="_blank">hier</a> nachschauen: Es stehen auch Winkelfunktionen, die Fakultät, Wurzeln und diverse andere Funktionen sowie einige mathematische Konstanten zur Verfügung. Darüber hinaus lassen sich auch physikalische Einheiten ineinander umrechen.</p>
<p>Vor Kurzem gab es <a title="FAZ über Google-Rechenfehler" href="http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien/internet-google-kann-nicht-rechnen-1842622.html" target="_blank">Meldungen</a> darüber, dass sich Google bei großen Zahlen <strong>in bestimmten Fällen verrechnet</strong>. Das funktioniert, wie man <a title="999 999 999 999 999 - 999 999 999 999 997 = 0" href="http://www.google.de/search?hl=de&amp;q=999.999.999.999.999+-+999.999.999.999.997" target="_blank">schnell nachprüfen</a> kann, immer noch. Allerdings ist das ein grundsätzliches Problem fast aller Taschenrechner. Sie rechnen nur mit <strong>beschränkter Genauigkeit</strong>, sodass praktisch immer nur eine bestimmte Anzahl Stellen tatsächlich genau ist. Ein ähnlicher Fehler tritt auch auf, wenn man sehr unterschiedlich große Zahlen miteinander verrechnet. Wenn man zum Beispiel von der Zahl Eins die Zahl 10 hoch -10 abzieht (das korrekte Ergebnis wäre 0,9999999999) erhält man bei <a title="1-10^-10 bei Google" href="http://www.google.de/search?hl=de&amp;q=1-10^-10" target="_blank">Google ebenfalls ein falsches Ergebnis</a> (1 in diesem Fall). Wolfram Alpha zeigt hier ein <a title="10^-10" href="http://www.wolframalpha.com/input/?i=1-10^-10" target="_blank">genaues Ergebnis</a> an, selbst wenn man das Ganze noch etwas <a title="10^-1000: 1000-stellige Genauigkeit" href="http://www.wolframalpha.com/input/?i=1-10^-1000" target="_blank">weiter spinnt</a> (hier auf tausend Nachkommastellen genau!). Wer also beispielsweise für wissenschaftliche Zwecke genaue Berechnungen anstellen möchte, sollte sich vorher genau anschauen, wie genau der verwendete Rechner &#8211; ob offline oder online &#8211; tatsächlich ist. Die meisten handelsüblichen Taschenrechner rechnen nach meiner Erfahrung mit ungefähr acht bis zwölf gültigen Dezimalstellen.</p>
<p>Dies ist der RSS-Feed von kapslog.de. Link zum ursprünglichen Beitrag: <a href="http://www.kapslog.de/wissen/2009/google-rechner-tipps-fehler/">Tipps zu Google-Rechner &#8211; Wie Google (nicht) rechnen kann</a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Was an Statistiken so trickreich ist</title>
		<link>http://www.kapslog.de/wissen/2009/trickreiche-statistik/</link>
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		<pubDate>Wed, 17 Jun 2009 11:41:14 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[<p>Während ich hier ja zuletzt selbst an einer kleinen Serie über Statistik geschrieben habe (bzw. hiermit eigentlich noch dabei bin), habe ich vor kurzem eine sehr schöne Zusammenstellung diverser Tricks und Probleme bei Statistiken gefunden: Auf dem Statistikportal statista.com gibt &#8230; <a href="http://www.kapslog.de/wissen/2009/trickreiche-statistik/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p><p>Dies ist der RSS-Feed von kapslog.de. Link zum ursprünglichen Beitrag: <a href="http://www.kapslog.de/wissen/2009/trickreiche-statistik/">Was an Statistiken so trickreich ist</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Während ich hier ja zuletzt selbst an einer kleinen <a title="Meine Serie über Statistik" href="http://www.kapslog.de/wissen/2009/traue-keiner-statistik-die-du-nicht-selbst-gefalscht-hast/" target="_blank">Serie über Statistik</a> geschrieben habe (bzw. hiermit eigentlich noch dabei bin), habe ich vor kurzem eine sehr schöne Zusammenstellung diverser <strong>Tricks und Probleme bei Statistiken</strong> gefunden: Auf dem Statistikportal <a href="http://de.statista.com/" target="_blank">statista.com</a> gibt eine ausführliche Seite mit dem Titel <a title="Tricks in Statistiken" href="http://de.statista.com/statistik/lexikon/definition/8/luegen-mit-statistiken/" target="_blank">&#8220;Lügen mit Statistiken&#8221;</a>. Hier geht es zum einen um echte Fälschungen, zum anderen aber auch um vorschnelle und irreführende Interpretationen.</p>
<p>Passend dazu, und um zu rechtfertigen, dass ich hier wirklich blogge und nicht nur einen Twitter-Link raushaue, will ich noch kurz darauf hinweisen, dass es neulich auch im Handelsblatt einen kleinen Beitrag über <a title="Komplizierte Statistik" href="http://www.handelsblatt.com/archiv/zahlensalat-einfach-aber-nicht-zu-einfach/3197448.html" target="_blank"><strong>Probleme mit komplizierten Statistiken</strong></a> gab. (Und noch die <a title="OECD-Studie &quot;Society at a Glance&quot;" href="http://www.oecd.org/els/social/indicators/SAG">Statistik</a>, auf die sich der Autor bezieht)</p>
<p>Dies ist der RSS-Feed von kapslog.de. Link zum ursprünglichen Beitrag: <a href="http://www.kapslog.de/wissen/2009/trickreiche-statistik/">Was an Statistiken so trickreich ist</a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Wenn die Prognose die Ergebnisse beeinflusst</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Jun 2009 16:36:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>m</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erklärend]]></category>
		<category><![CDATA[Material]]></category>
		<category><![CDATA[Mathematik]]></category>
		<category><![CDATA[MINT]]></category>
		<category><![CDATA[Statistik]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Dieser Beitrag ist Teil der Serie &#8220;Traue keiner Statistik, die Du nicht selbst gefälscht hast&#8221;. Gerade jetzt in der Wirtschaftskrise (auch wenn es im Moment gefühlt aufwärts geht) hört man gelegentlich die Befürchtung, dass schlechte Prognosen der Stimmung der Bevölkerung &#8230; <a href="http://www.kapslog.de/wissen/2009/prognose-beeinflusst-ergebnisse/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p><p>Dies ist der RSS-Feed von kapslog.de. Link zum ursprünglichen Beitrag: <a href="http://www.kapslog.de/wissen/2009/prognose-beeinflusst-ergebnisse/">Wenn die Prognose die Ergebnisse beeinflusst</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Dieser Beitrag ist Teil der <a title="Serie &quot;Statistik&quot;" href="http://www.kapslog.de/wissen/2009/traue-keiner-statistik-die-du-nicht-selbst-gefalscht-hast/">Serie &#8220;Traue keiner Statistik, die Du nicht selbst gefälscht hast&#8221;</a>.</em></p>
<p>Gerade jetzt in der Wirtschaftskrise (auch wenn es im Moment gefühlt aufwärts geht) hört man gelegentlich die Befürchtung, dass schlechte Prognosen der Stimmung der Bevölkerung und letztlich auch der Wirtschaft schaden. Damit kommt ein ganz wichtiger Punkt zur Sprache: Viele Prognosen beeinflussen selbst den prognostizierten Sachverhalt. Das kann auf unterschiedliche Weise geschehen.</p>
<h4>Selbsterfüllende Prophezeiung (self-fulfilling prophecy)</h4>
<p>In vielen Fällen <strong>beeinflusst eine Prognose</strong> das tatsächliche Geschehen so, dass tendentiell <strong>die vorausgesagten Ereignisse eher eintreffen</strong>. Das kann auf individueller psychologischer Ebene (wenn jemand prognostiziert das etwas gegen eine Krankheit hilft, wirkt evtl. der Placeboeffekt) aber wie oben beschrieben auch auf Ebene weltweiter Wirtschaftssysteme passieren. Deshalb:</p>
<ol>
<li><em>Nie</em> behaupten, dass die Bank bei der das eigene Geld liegt bald pleite ist, sonst ist sie &#8216;s irgendwann tatsächlich&#8230;</li>
<li>Erst Aktien kaufen, und <strong>anschließend</strong> prognostizieren, dass ihr Kurs steigt <img src='http://www.kapslog.de/wissen/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  Ich sehe allerdings gerade, dass die Idee <a title="Scalping in der Wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Scalping" target="_blank">weder neu noch legal</a> ist <img src='http://www.kapslog.de/wissen/wp-includes/images/smilies/icon_sad.gif' alt=':-(' class='wp-smiley' /> </li>
</ol>
<h4>Selbstzerstörende Prophezeiung (self-defeating prophecy)</h4>
<p>Aber auch das Gegenteil einer selbsterfüllenden Prophezeiung ist möglich: Eine Prognose kann das <strong>Eintreffen ihrer Voraussagen verhindern</strong>. Relativ genaue Vorhersagen eines Unglücks können zum Beispiel bewirken, dass Maßnahmen eingeleitet werden, die das beschriebene Unglück unmöglich machen. Das <a title="Wikipedia zum Y2K-Problem" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Jahr-2000-Problem" target="_blank">Jahr 2000-Problem</a> dürfte beispielsweise durch recht düstere Prognosen im Vorfeld deutlich abgemildert worden sein (wenn die schlimmsten Prognosen zugetroffen hätten, wären wir heute wahrscheinlich nicht mehr hier).</p>
<h4>Fazit</h4>
<p>Menschen die Prognosen anstellen müssen, sollten sich, wenn die Prognose hinreichend respektiert ist, auch Gedanken darüber machen, was ihre eigene (und ggf. ähnliche) Prognosen bewirkt. Damit haben sie auch ein wenig Macht und es stellt sich die Frage, ob man allzu negative Prognosen z.B. in wirtschaftlich schwierigen Zeiten überhaupt noch veröffentlichen sollte &#8211; ich habe allerdings Zweifel, dass der Verzicht auf eine Prognose als positives Signal aufgenommen wird. Und je mehr man über die Zukunft weiß, desto besser kann man sich darauf vorbereiten &#8211; normalerweiße.</p>
<h4>bleibt noch zu sagen&#8230;</h4>
<p>&#8230;das gelegentlich auch Statistiken ohne echte Prognosen Auswirkungen auf die Zukunft haben, die sie (die Statistik) eher nicht haben sollten, aber passt das hier &#8216;rein?</p>
<div id="attachment_332" class="wp-caption aligncenter" style="width: 435px"><a href="http://xkcd.com/523/"><img class="size-full wp-image-332 " title="'There's also a spike on the Fourier transform at the one-month mark where --' 'You want to stop talking right now.'" src="http://www.kapslog.de/wissen/wp-content/uploads/2009/06/decline.png" alt="von xkcd.com (auf 's Bild klicken)" width="425" height="241" /></a><p class="wp-caption-text">von xkcd.com (auf &#39;s Bild klicken)</p></div>
<p>Dies ist der RSS-Feed von kapslog.de. Link zum ursprünglichen Beitrag: <a href="http://www.kapslog.de/wissen/2009/prognose-beeinflusst-ergebnisse/">Wenn die Prognose die Ergebnisse beeinflusst</a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Ursache und Wirkung (von Weißwürsten u.a.)</title>
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		<pubDate>Sun, 31 May 2009 10:22:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>m</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erklärend]]></category>
		<category><![CDATA[Material]]></category>
		<category><![CDATA[Mathematik]]></category>
		<category><![CDATA[MINT]]></category>
		<category><![CDATA[Statistik]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Dieser Beitrag ist Teil der Serie &#8220;Traue keiner Statistik, die Du nicht selbst gefälscht hast&#8221;. Wenn in einer Statistik ein signifikanter Zusammenhang zwischen zwei Größen festgestellt wurde, ist es meist interessant zu wissen, wie die Größen sich gegenseitig bedingen. Nehmen wir &#8230; <a href="http://www.kapslog.de/wissen/2009/ursache-und-wirkung/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p><p>Dies ist der RSS-Feed von kapslog.de. Link zum ursprünglichen Beitrag: <a href="http://www.kapslog.de/wissen/2009/ursache-und-wirkung/">Ursache und Wirkung (von Weißwürsten u.a.)</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Dieser Beitrag ist Teil der <a title="Serie &quot;Statistik&quot;" href="http://www.kapslog.de/wissen/2009/traue-keiner-statistik-die-du-nicht-selbst-gefalscht-hast/">Serie &#8220;Traue keiner Statistik, die Du nicht selbst gefälscht hast&#8221;</a>.</em></p>
<p>Wenn in einer Statistik ein signifikanter Zusammenhang zwischen zwei Größen festgestellt wurde, ist es meist interessant zu wissen, <strong>wie die Größen sich gegenseitig bedingen</strong>. Nehmen wir zum Beispiel an, dass festgestellt wurde, dass in Deutschland unter Weißwurstessern eine unterdurchschnittliche Arbeitslosenquote herrscht (zum Vergleich eine <a title="Arbeitslose 2008-11 in der Wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Arbeitslosigkeit_2008-11.png&amp;filetimestamp=20081130114716" target="_blank">Arbeitslosenkarte</a> und verschiedene <a title="Verlauf des Weißwurstäquators" href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Karte_Weißwurstäquator.png&amp;filetimestamp=20081113170234" target="_blank">Varianten des Weißwurstäquators</a>).</p>
<p>Bekommt man also vom Weißwurstessen einen Arbeitsplatz? Oder führt Arbeitslosigkeit dazu, dass weniger Weißwürste gegessen werden? Ich denke ersteres ist unwahrscheinlich und zweiteres auch nicht besonders schlüssig (statistische Intuition). Es könnte jedenfalls auch eine dritte Größe geben, die sich auf den Weißwurstverzehr und auf die Arbeitslosigkeit gleichermaßen auswirkt (z.B. Senfvorkommen oder Wohnort). Jedenfalls macht die Statistik zunächst keine Aussage darüber, welcher Effekt welchen verursacht (<strong><a title="Kausalität in der Wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kausalität" target="_blank">Kausalität</a></strong>), und es gibt <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Cum_hoc_ergo_propter_hoc#Beispiele" target="_blank">Beispiele</a> dafür, dass Statistiken vermutlich auch manchmal etwas zu einfach interpretiert wurden.</p>
<p>Dazu hat sich natürlich auch <a title="xkcd zu Korrelation und Kausalität" href="http://xkcd.com/552/" target="_blank">xkcd.com</a> seine Gedanken gemacht:</p>
<div id="attachment_301" class="wp-caption aligncenter" style="width: 469px"><a href="http://xkcd.com/552/"><img class="size-full wp-image-301 " title="Correlation doesn't imply causation, but it does waggle its eyebrows suggestively and gesture furtively while mouthing 'look over there'." src="http://www.kapslog.de/wissen/wp-content/uploads/2009/05/correlation.png" alt="xkcd über Korrelation und Kausalität" width="459" height="185" /></a><p class="wp-caption-text">xkcd über Korrelation und Kausalität</p></div>
<p>Was kann man nun aber tun, um die Abhängigkeiten zu untersuchen? Wirklich eindeutige Ergebnisse erhält man am ehesten, wenn man aktiven Einfluss auf eine der Größen nimmt. Man könnte nun also in Mecklenburg-Vorpommern wöchentlich eine Runde Weißwürste für alle ausgeben (natürlich ohne die lokalen Metzgereibetriebe positiv oder negativ zu beeinflussen&#8230;) und beobachten, wie sich die Arbeitslosigkeit verändert. Falls das keine Wirkung auf die Arbeitslosigkeit zeigt (positiv hätten wir gern, nicht nur aus Menschlichkeit) wäre der nächste logische Schritt Arbeit für alle Mecklenburger (alternativ keine Arbeit mehr für Bayern &#8211; das hieße aber auch Weißwürste zu riskieren). Tatsächlich funktioniert dieses Vorgehen bei naturwissenschaftlichen Problemen oft besser als in diesem Beispiel &#8211; was Gesellschaftswissenschaften sicher nicht einfacher macht.</p>
<p>PS: Auch wenn ich versucht habe, eine <strong>einfache und verständliche Darstellung / Erklärung</strong> des Ganzen zu schreiben, ist natürlich <em>nicht</em> alles ganz ernst gemeint.</p>
<p>Dies ist der RSS-Feed von kapslog.de. Link zum ursprünglichen Beitrag: <a href="http://www.kapslog.de/wissen/2009/ursache-und-wirkung/">Ursache und Wirkung (von Weißwürsten u.a.)</a></p>]]></content:encoded>
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