Aufgaben der Mathe Olympiade

Während manche sich noch an den Aufgaben der zweiten Runde des Bundeswettbewerbs Mathematik das Hirn zermartern können, gibt es für alle anderen mathematisch Begabten, die nicht teilnehmen dürfen oder die Aufgaben schon lange gelöst haben eine zusätzliche Herausforderung:

Wer genügend mathematische Genialität (oder ersatzweise entsprechende Hybris) hat, kann sich jetzt an den Aufgaben der Internationalen Mathematik-Olympiaden (IMO) versuchen; wer lieber liest wie sich andere ihre Köpfe zerbrochen haben, dem ist hiermit sicherlich gedient. Entgegen den Gewohnheiten des Bundeswettbewerbs werden hier wohl auch nach der Korrektur keine offiziellen Lösungen zur Verfügung gestellt. Notfalls kann man sich also zumindestens bei den beiden Aufgaben die nicht auf „Man zeige dass …“ enden guten Gewissens einreden, seine etwas verquere Lösung sei schon irgendwie auf geniale Art richtig.

PS: Wieso gibt es eigentlich so wenige, „Man zeige ob …“-Aufgaben? Der Weg zur Lösung ist ja schön, aber man muss man das Ziel immer schon vorher verraten?

Feynman Lectures als Video

Richard Feynman (Physik-Nobelpreisträger 1965) war unter anderem bekannt für seine sehr anschaulichen und lebendigen Vorlesungen. Auch als Bücher haben viele seiner Vorlesungen einen hohen Bekanntheitsgrad.

Bill Gates hat sich die Rechte an den Videoaufzeichnungen (zumindest einiger) dieser „Feynman Lectures“ gesichert. Frei zugänglich sind nun sieben jeweils knapp einstündige Physik-Vorlesungen. Wie zu befürchten, geschieht diese Veröffentlichung nicht ganz ohne wirtschaftliche Hintergedanken: Die Vorlesungen sind Teil eines Projekts mit dem Namen „Tuva“, das Silverlight und damit IE oder Firefox mit entsprechendem Plug-In voraussetzt und sich wohl mit der interaktiven Aufbereitung von Videos befasst. Dementsprechend ausführlich sind die Feynman-Lectures dann aber auch aufgearbeitet: Es sind Kommentare von Professoren vorgesehen und diverse zusätzliche Inhalte verknüpft sowie eine Vielzahl an Sprungmarken vorgesehen.

Da ist mir Yahoo dann doch noch sympathischer

Microsofts neue Suchmaschine ist wahrscheinlich nicht schlecht. Weil aber Google das was ich brauche gut genug kann, habe ich mich bisher mit bing.com noch kaum beschäftigt (im Gegensatz zu Wolfram Alpha btw).

Nachdem ich jetzt aber doch mal nachschauen wollte, was bing aus dieser Website macht, habe ich mal die obligatorische „site:“-Anfrage gemacht:

Irgendwie hatte ich mehr erwartet, oder wenigstens gar nichts.
Irgendwie hatte ich mehr erwartet, oder wenigstens gar nichts.

Wahrscheinlich habe ich diese Seite als Sitemap übermittelt, allerdings in der Erwartung, dass etwas anderes damit passiert…

Mir scheint fast, als sei ich nicht der Einzige, der diesen Effekt beobachtet: eine entsprechende Suche zeigt 14,5Mio Ergebnisse an; zumindest zu den vorderen Ergebnissen fallen der Suchmaschine dann aber auch noch andere Ergebnisse ein.

Yahoo hat sich mir gegenüber dagegen noch vergleichsweise aufnahmefreudig gezeigt.